gekörnte Gemüsebrühe

Inspiriert durch eine Ausgabe der Landlust und durch diverse Lebensmittelunverträglichkeiten im Bekanntenkreis, lag es nahe mal auszuprobieren wie aufwendig es ist gekörnte Brühe selbst zu machen.

Unterm Strich kann man sagen, der Aufwand ist nicht soooo groß und das Ergebnis ist super wenn man auch trübe Brühe mag.

Man nehme einen Suppenbund, schneide diesen vor und reibe ihn komplett auf. Ohne Küchenmaschine ist der Aufwand allerdings sehr groß…. Als nächstes muss so viel Saft wie möglich aus dem geriebenen Gemüse herausgepresst werden. Am besten geht das mit einem Geschirrtuch und zu zweit! Als „Restprodukt“ bleibt ein sehr frischer Gemüsesaft den man gekühlt auch noch am Folgetag super zum Kochen verwenden kann.

Auf Backblechen verteilt habe ich das ausgepresste Gemüse bei 80 Grad mit leicht offen stehender Backofentür ca. 2,5 h getrocknet. Bei kleinerer Menge wäre das sicherlich schneller gegangen und im Sommer erledigt das auch die Sonne innerhalb eines Tages ganz ohne Energiekosten. Übrig geblieben sind etwa 200g getrocknetes Gemüse, welches ich noch einmal gehackt und gemahlen habe. Mit einer elektrischen Kaffeemühle soll das noch viel einfacher sein.

Nun muss die Brühe nur noch gewürzt werden, ich habe mich entschieden nur Salz zu verwenden, man kann natürlich auch ein bisschen Lorbeer oder was auch immer man mag dazugeben. Auch das Mischverhältnis ist Geschmacksache, ich habe zu 200g Gemüse, 100g Salz gegeben, also 2 zu 1. Damit entstehen aus 2 leicht gehäuften Teelöffeln Pulver ein halber Liter trübe Gemüsebrühe.

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